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Die 1. Herren befindet sich weiter im Aufwind und siegt mit einer überzeugenden Leistung klar mit 36:21 gegen den TuS Niederpleis. Gegen den nun überholten Tabellennachbarn geriet der Sieg nie in Gefahr. Stattdessen blieb die Mannschaft über 60 Minuten bestimmend und konnte bereits früh für die Entscheidung sorgen. Das Hinspiel in Niederpleis im Dezember war vielleicht der größte Tiefpunkt einer verkorksten Hinrunde der Saison 2025/2026. Insbesondere offensiv bekam man damals überhaupt nichts zustande, erzielte nur 21 Treffer und musste sich am Ende nach einer durchweg schwachen Leistung mit 24:21 geschlagen geben. Ein kleiner Spoiler: Den 21. Treffer erzielte der HVE dieses Mal bereits in der 36. Minute. Nach der Hinrunden-Niederlage folgte zum Glück die kurze Winterpause und sukzessive bessere Leistungen des HVE. Die 1. Herren konnte daher nach drei Siegen in Folge selbstbewusst in die Partie am 18. Spieltag gehen und hatte einiges aus dem Hinspiel wiedergutzumachen. Der HVE kam gut in die Partie und legte direkt mit einem 4:1 in den ersten drei Minuten vor. Das Team präsentierte sich hellwach und konnte einige Paraden und Ballgewinne in schnelle Tore ummünzen. Bis zur 13. Minute baute die Heimmannschaft den Vorsprung auf 8:4 aus und befand sich voll auf Kurs. Anschließend folgten allerdings sechs verschlafene Minuten, in denen der TuS noch einmal verkürzen konnte. Obwohl sich am Spiel beider Mannschaften wenig änderte, vergab der HVE einige Würfe zu viel und ließ gleichzeitig einfache Wurfgelegenheiten zu. Niederpleis verkürzte so auf ein Tor und zwang Coach Micha zur Auszeit (10:9, 20. Minute). In der Vergangenheit hatten Phasen wie diese den HVE oft aus dem Konzept gebracht, doch die Mannschaft zeigte an diesem Tag, dass sie auch mental in den letzten Wochen gewachsen ist. Völlig unbeirrt drückte der HVE aufs Gaspedal und raste dem Gegner bis zur Halbzeit geradezu davon. So legte der HVE vor der Pause einen 8:1-Lauf hin und ging mit einer deutlichen und verdienten 18:10-Führung in die Kabine. Insgesamt konnte der HVE sowohl mit dem Ergebnis als auch mit der Leistung sehr zufrieden sein: Defensiv hatte man die Gäste nun weitestgehend entschlüsselt und konnte sich auf einen sehr sicheren Rückhalt im Tor verlassen, an dem Niederpleis bei den wenigen guten Wurfgelegenheiten immer wieder scheiterte. Außerdem agierte der HVE extrem variabel und geschlossen. Offensiv wie defensiv wurden verschiedene Systeme ohne Leistungsabbruch eingesetzt; Tempo- und Positionsspiel funktionierten gleichermaßen, und von jeder Position sowie jedem Spieler ging Gefahr aus. In der zweiten Halbzeit sollte es deshalb aus Sicht des HVE genauso weitergehen, um das Spiel frühzeitig zu entscheiden. Das gelang: Erftstadt blieb nach der Pause am Drücker, und man merkte dem Team Fokus und Spielfreude deutlich an. Nach sechs Minuten wuchs der Vorsprung erstmals auf zehn Tore (22:12) – die Partie war damit entschieden. Der HVE ließ jedoch nicht locker, unabhängig von Formation oder eingesetzten Spielern. So wuchs der Vorsprung kontinuierlich weiter. Fast jeder Spieler konnte sich in die Torschützenliste eintragen, und auch im Tor ließ die Leistung nach einem Wechsel in der letzten Viertelstunde nicht nach. So trugen alle ihren Teil zum Erfolg bei, und der HVE konnte sich am Ende deutlich mit einem 36:21-Sieg für das Hinspiel revanchieren. Damit zog der HVE auch in der Tabelle an Niederpleis vorbei und ist nach vier Siegen in Folge kurz vor Saisonende plötzlich Sechster. In den letzten beiden Partien hat der HVE nun die Möglichkeit, noch ein positives Punktekonto zu erreichen.
3. Sieg in Folge: Der HVE besiegt am 17. Spieltag auch den dritten Gegner aus dem Tabellenmittelfeld in Serie und kann sich vor den letzten Spieltagen endgültig an dieses heranrobben. Nach ansteigender Form und zwei wichtigen Siegen im Vorfeld ging der HVE durchaus selbstbewusst in die Partie gegen die Wölfe Voreifel. Die Spiele gegen Godesberg und Geislar-Oberkassel hatten gezeigt, dass der HVE mit den Teams vor sich in der Tabelle mithalten kann. Außerdem war der HVE durch diese Punkte endgültig dem Tabellenkeller entkommen und konnte sich noch einmal nach oben orientieren. Dafür war jedoch unbedingt ein Sieg notwendig, da sich der HVE ansonsten zwischen Keller und Mittelfeld im Niemandsland wiedergefunden hätte. Der HVE konnte erneut auf einen breiten Kader bauen. Die Gegner reisten dagegen geschwächt mit nur sechs Feldspielern und zwei Torhütern an – ein weiterer Vorteil für die Gastgeber, auch wenn der verbliebene Kader der Wölfe 60 Minuten lang vorbildlich ackerte. Der HVE zeigte jedoch früh in der Partie, dass die Punkte an diesem Tag am Rotbach bleiben sollten. Mit einem starken offensiven Start legte der HVE schnell auf 5:2 vor. Nach einigen ärgerlichen Gegentreffern – oft über außen – legte Voreifel 3 noch einmal nach und konnte bis zum 10:8 den Anschluss halten, bevor der HVE einen Gang hochschaltete und sich zügig absetzte. Im Gegensatz zur Vorwoche war dieses Mal die Offensive das Erfolgsrezept, denn der HVE überrannte den Gegner förmlich, nutzte jeden Ballverlust zum schnellen Gegenstoß und musste nur selten überhaupt ins Positionsspiel gehen. Kurz nach einer Auszeit der Gäste setzte sich der HVE endgültig mit einem 5:0-Lauf auf 19:10 ab – die Partie schien zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden. In den letzten Minuten vor der Halbzeit blieb der Abstand konstant; nach einem schnellen Ballgewinn konnte Erftstadt mit dem Pausenpfiff auf 22:13 stellen. Mit diesem Ergebnis konnte die 1. Herrenmannschaft beruhigt in die Pause gehen. Man war voll auf Kurs und hatte bereits fast dem gesamten Kader Spielzeit geben können, sodass alle ausgeruht in die zweite Halbzeit starten konnten. In diese startete der HVE furios: Dank eines 8:1-Laufs betrug der Vorsprung plötzlich 16 Tore (38. Minute), das Spiel war längst entschieden. Im Anschluss verlor der HVE allerdings in der Defensive völlig den Faden. Nach 14 Gegentoren bis zu diesem Zeitpunkt kassierte der HVE in den verbleibenden 22 Minuten noch 15 weitere Treffer und verlor diesen Abschnitt mit 12:15. Angesichts des großen Vorsprungs geriet die Partie zwar nicht mehr in Gefahr, doch weder der Abstand noch das Durchwechseln der Akteure auf der Platte konnten erklären, warum die Gastgeber zum Ende der Partie so konsequent auf jeden defensiven Einsatz verzichteten. Dies fiel an diesem Tag jedoch nicht mehr ins Gewicht: Nach einer insgesamt – vor allem offensiv – überzeugenden Leistung siegt der HVE klar und verdient mit 42:29 und verkürzt damit den Abstand zu den Wölfen in der Tabelle auf einen Punkt (bei bisher einem Spiel weniger). Ziel des HVE ist es damit, nach der Osterpause in den verbleibenden Spielen nicht nur die direkten Duelle gegen das Tabellenmittelfeld zu gewinnen, sondern in der Endtabelle auch noch den ein oder anderen Konkurrenten abzufangen.
Dank einer starken Leistung legten die 1. Herren am 16. Spieltag einen Start-Ziel-Sieg in Bonn hin. Gegen den Tabellenvierten führte man bereits zur Halbzeit komfortabel und ließ auch in der zweiten Hälfte nie Zweifel daran aufkommen, wer die zwei Punkte mit nach Hause nehmen würde. In den vergangenen Jahren hatte sich der HVE bei Geislar mehrfach auswärts heftige Klatschen abgeholt und einige Tiefpunkte erlebt. Das beste Pflaster war die Sporthalle Beuel-Ost für den HVE also bisher keinesfalls. Auch die Tabellensituation war mit den vergangenen Spielzeiten vergleichbar, und die HSG galt entsprechend als Favorit. Zur ungewohnt späten Zeit am Samstagabend um 20 Uhr schien beim Aufwärmen auch noch nicht das volle Feuer in der Mannschaft zu sein – es deutete also wenig darauf hin, dass der HVE wenig später seine beste Saisonleistung zeigen sollte. Doch der Reihe nach: Nach ausgeglichenen ersten Minuten stellte sich die 1. Herren defensiv gut ein und nutzte dies, um sich einen kleinen Vorsprung zu erarbeiten. Trotz Harz leistete man sich dabei offensiv wenige Fehler und konnte aus den defensiven Ballgewinnen mehrfach im schnellen Gegenspiel zu guten Wurfchancen gelangen. Diese wurden genutzt, sodass die Führung Mitte der ersten Halbzeit bereits bei vier Toren lag (5:9 / 14. Minute). Anschließend verlief die Partie ausgeglichen und blieb konstant bei etwa vier Toren Abstand. Der HVE zeigte sich weiterhin defensiv hellwach, kontrollierte mit hohem Einsatz den Rückraum der Gastgeber und ließ nur wenige Chancen zu, von denen mehrere von Tim im Tor stark vereitelt wurden. So konnte sich der HVE auch offensiv eine kleine Schwächephase erlauben, ohne den Vorsprung zu verspielen. Kurz vor der Pause legte der HVE noch einmal mit zwei Treffern nach, während Geislar einen Siebenmeter ungenutzt ließ – der HVE führte zur Halbzeit überraschend, aber völlig verdient mit sechs Toren (11:17). In der Halbzeit sah es also gut aus für die Erftstädter, die sich vor allem darum bemühten, die Konzentration hochzuhalten und nicht übermütig zu werden. In der Abwehr lag in den ersten 30 Minuten der Schlüssel zum Erfolg; darauf sollte auch weiterhin der Fokus liegen, um der Heimmannschaft gar nicht erst die Gelegenheit zu einem Comeback zu geben. Dies gelang auch, da sich alle Spieler weiterhin auf hohem Niveau präsentierten: Der Rückraum der Gastgeber wurde früh attackiert, dahinter klug geholfen, sodass Geislar immer wieder zu langen Angriffen ohne echte Gefahr gezwungen wurde. Am Ende dieser Angriffe standen häufig erzwungene Fehler oder eine Parade. So ließ der HVE den Vorsprung nur einmal kurz auf vier Tore schmelzen, konnte sich anschließend jedoch direkt wieder absetzen und hatte den Abstand in der 40. Minute auf beruhigende acht Tore ausgebaut (14:22). Die HSG nahm daraufhin eine Auszeit und stellte im Anschluss die Abwehr um. Der HVE ließ sich davon jedoch nicht beeindrucken und spielte aus der Sicherheit der eigenen Defensive im Angriff geduldig weiter, bis die richtige Lücke gefunden war. Besonders erfreulich war dabei die Variabilität: Von allen Positionen ging Gefahr aus oder es wurden Räume für Mitspieler geschaffen. Über die gesamte Partie leistete sich der HVE deutlich weniger technische Fehler als zuletzt. So konnte die HSG an diesem Abend versuchen, was sie wollte – sie kam nicht mehr entscheidend näher an den HVE heran. Dieser brachte die Partie über den Zwischenstand von 20:28 (52. Minute) weiterhin sicher nach Hause. Erst in den Schlussminuten konnte Geislar noch einmal etwas verkürzen, zu diesem Zeitpunkt war die Partie jedoch bereits entschieden. Am Ende stand nach der besten Saisonleistung des HVE ein klarer 25:32-Sieg.